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Warum schmerzt Menstruation und was kann man dagegen tun

Aktualisiert: 19. Aug 2019

Ein Großteil der Mädchen und Frauen leiden während ihrer fruchtbaren Phase an mehr oder minder starken Regelschmerzen. Bei 10 % der weiblichen Bevölkerung sind die Schmerzen allerdings so stark, dass sie im Alltag eingeschränkt sind und teilweise weder zur Schule noch zur Arbeit gehen können.

Jüngere Frauen sind häufiger betroffen, ab etwa 20 bis 30 Jahren lässt die Intensität der Beschwerden meist nach. Auch die Geburt eines Kindes kann dazu führen, dass die Schmerzen während der Periode schwächer ausgeprägt sind als zuvor.

Woher kommen diese Schmerzen und wie kann man sie lindern?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen primären und sekundären Regelschmerzen.


Primäre Regelschmerzen

Wenn das Zusammenziehen der Gebärmutter während der Menstruation für Schmerzen sorgt, spricht man von primären Regelschmerzen. Verantwortlich hierfür sind Prostaglandine, sogenannte Botenstoffe, die für die Kontraktion der Gebärmutter sorgen. Diese ist notwendig, um die zuvor aufgebaute Gebärmutterschleimhaut im Falle einer Nichtbefruchtung abzustoßen. Am Anfang der Menstruation sind die Schmerzen meist stärker, da zu diesem Zeitpunkt auch der Prostaglandinspiegel höher ist, bis zum Ende der Blutung nimmt er wieder ab und die Schmerzen werden leichter.

Bei jüngeren Frauen mit starker Blutung werden primäre Regelschmerzen häufiger beobachtet. Auch Stress oder familiäre Veranlagung können zu verstärkten Menstruationsschmerzen begünstigen.




Sekundäre Regelschmerzen

Die sekundären Regelschmerzen werden nicht durch die Menstruation selbst, sondern durch gutartige Gewächse in der Gebärmutter verursacht. Die Periode löst diese nur aus, bzw. verstärkt sie.

Gründe für sekundäre Regelschmerzen können Endometriose sein, wobei sich Teile der Gebärmutterschleimhaus außerhalb der Gebärmutter befinden, oder auch diverse Methoden zur Empfängnisverhütung, wie die Spirale.


Die typischen Beschwerden während der Menstruation

Es gibt Schmerzen, die, wenn sie kurz vor oder während der Menstruation auftreten, ganz typisch für den weiblichen Zyklus sind und direkt mit der bevorstehenden Blutung in Verbindung gebracht werden können.

· Unterleibskrämpfe

· Rückenschmerzen

· Brustschmerzen

· Kopfschmerzen

· Übelkeit


Schmerzen und Krämpfe im Unterleib

Eines der häufigsten Symptome während der Monatsblutung sind ziehende Schmerzen im Unterleib. Dabei äußern sie sich bei jeder Frau unterschiedlich. Von schubartigen Schmerzen wie Wehen bis andauernde Krämpfe über mehrere Tage ist alles möglich.

Ausgelöst durch starke Kontraktionen der Gebärmutter können sie auch den Verdauungstrakt in Mitleidenschaft ziehen und Durchfall verursachen.

Wenige Tage nachdem die Blutung begonnen hat, normalisiert sich der Hormonhaushalt und die Beschwerden nehmen wieder ab.


Wenn der Schmerz in den Rücken zieht

Auch Rückenschmerzen können während der Periode auftreten. Oft sind sie die Folge von Verspannungen, die aufgrund der Gebärmutterkontraktionen in den Rücken ausstrahlen.

Meist betreffen die Beschwerden lediglich den unteren Rücken, wobei sich die Schmerzen gürtelförmig ausbreiten können.

TIPP: Wärme hilft. Gönne dir ein warmes Schaumbad und lege dir danach eine Wärmeflasche auf den Rücken, das hilft den Muskeln sich zu entspannen.


Spannung in der Brust

Spannungsschmerzen in der Brust treten bereits einige Tage vor Einsetzen der Blutung auf. Durch hormonbedingte Wassereinlagerungen wird die Brust von einigen Frauen deutlich größer, ist sehr berührungsempfindlich und schmerzt.

Diese Wassereinlagerungen betreffen jedoch nicht nur die Brust, sie können am gesamten Körper auftreten und Frauen können dadurch während dieser Zeit aufgrund des Wassers bis zu vier Kilo mehr auf die Waage bringen.

Sobald die Menstruation eingesetzt hat, verschwinden die Wassereinlagerungen innerhalb weniger Tage zur Gänze.


Kopfschmerzen und Migräne

Forscher haben einen Zusammenhang zwischen dem weiblichen Zyklus und Migräneattacken bei Frauen festgestellt. Grund hierfür sind, wie auch bei den meisten anderen Menstruationsbeschwerden, Hormonschwankungen.

Mediziner unterscheiden zwei verschiedene Formen der Migräne im Zyklus der Frau, die menstruelle Migräne, die wirklich nur kurz vor, während und kurz nach der Blutung auftritt und die menstruationsassoziierte Migräne, die zu jedem Zeitpunkt des Monats vorkommen kann, jedoch auch mit dem Zyklus in Verbindung steht.

Anders als bei den bisher beschriebenen Symptomen ist für Kopfschmerzen und Migräne höchstwahrscheinlich das Hormon Östrogen verantwortlich. Migräneattacken treten meist auf, wenn der Östrogenspiegel während der Periode plötzlich stark abfällt, was auch den Serotoninspiegel beeinflusst. Serotonin ist ein Botenstoff der Glücksgefühle hervorruft. Sinkt das Serotonin im Körper, werden im Gehirn auch die Areale für die Schmerzreize empfindlicher.


Hormonbedingte Übelkeit

Mit starken Kopfschmerzen kommt auch oft die Übelkeit. Doch auch ohne Kopfschmerzen tritt dieses unangenehme Symptom bei manchen Frauen auf.

Übelkeit und in einigen Fällen auch Erbrechen ist zumeist nur von kurzer Dauer und kann mit einfachen Hausmitteln erträglicher gemacht werden.

So helfen zum Beispiel eine Wärmeflasche und Ingwertee, um den Magen wieder zu beruhigen und die hormonelle Übelkeit in den Griff zu bekommen.


Regelschmerzen – Wann zum Arzt?

Da jede Frau höchst unterschiedlich auf den Einfluss der Hormone reagiert und bei manchen Frauen besonders am Beginn der Geschlechtsreife und zur Menopause hin, die Hormone verrückt spielen, ist es sehr schwer einen Richtwert zu bestimmen.

Plötzlich auftretende Änderungen im Zyklusablauf, eine außergewöhnlich starke Blutung oder ungewöhnliche Beschwerden sollten in jedem Fall von einem Arzt abgeklärt werden.


Was kann man gegen Menstruationsbeschwerden tun?

Handelt es sich um leichte und alltägliche Symptome, wie mäßige Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder Spannung in der Brust, können oft auch Hausmittel die Beschwerden lindern.

Warme Sitzbäder, Wärmflaschen oder Tees mit Melisse, Ingwer oder Johanniskraut fördern die Entspannung und mildern die Schmerzen.

Bei stärkeren Beschwerden ist unbedingt ein Arzt zurate zu ziehen. In vielen Fällen hilft auch die Einnahme von Schmerzmittel mit dem Wirkstoffen Paracetamol oder Ibuprofen.

Bei einer sehr starken Ausprägung der Menstruationsbeschwerden kann auch eine gezielte Hormontherapie Abhilfe schaffen.


Prämenstruelles Syndrom – was steckt dahinter

Fast jeder hat es schon einmal gehört – PMS, das prämenstruelle Syndrom. Die Medizin fasst unter diesem Begriff alle Beschwerden, die durch die Menstruation ausgelöst werden, zusammen.

Dabei ist es egal, ob es sich um mentale Symptome, wie Gemütsschwankungen oder körperliche Beschwerden, wie Schmerzen, Übelkeit und Durchfall handelt.

Das PMS beschreibt jegliche Beschwerden, die zyklusbedingt aufgrund von Hormonschwankungen vorkommen.

Bei jungen Mädchen wird zur Stabilisierung des Hormonhaushaltes oft die Pille verschrieben. Die, in ihr enthaltenen, Hormone helfen die Beschwerden zu minimieren und dienen zeitgleich als Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft. Durch die Einnahme der Pille reguliert sich auch der Zyklus und die Menstruation kommt regelmäßig.

Quellenangaben

Deximed Apotheken.de Regelschmerzen



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